thommi
Nabend,
ich setze das mal hier rein und hoffe es passt.
Nachdem ich von Purzel den Drehko habe, habe ich mich an den Abgleich vom Oberon gemacht, die ZF mit 473 KHz habe ich verstanden.
Aber dann das Abgleichen der Bereiche...da steht die Zeiger auf die Markierungen (endlich weiß ich wozu diese Dinger auf der Skala sind

) und dann jeweils die Frequenzen - muß man dann den Messsender auch auf diese Frequenz bringen oder soll das auf 473 bleiben?
und der Hinweis: bei den 2 KWs Achtung fo = fe + fZF sagt mir auch nichts.
Was soll ich da machen??
beim Abgleich kam gut was rein, nun nur noch auf LW was, entweder sind wir hier zu tief oder das AM Teil ist recht schwach auf der Brust.
Gruß
thommi
minimaxx
Hallo Thommy,
da es vermutlich in dem Beitrag um den Abgleich eines Oberon

geht, paßt er besser hierher.
Deshalb verschoben.
Gruß
Peter
DAC324
Hallo,
| Zitat: |
Original von thommi
Aber dann das Abgleichen der Bereiche...da steht die Zeiger auf die Markierungen (endlich weiß ich wozu diese Dinger auf der Skala sind
) und dann jeweils die Frequenzen - muß man dann den Messsender auch auf diese Frequenz bringen oder soll das auf 473 bleiben?
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Jeder dieser Skalenmarkierungen entspricht laut Abgleichvorschrift eine bestimmte Empfangsfrequenz.
Du stellst also den Skalenzeiger auf diese Markierung und stellst an Deinem Meßsender die zugehörige Frequenz ein. Empfängt Dein Radio jetzt den Meßsender, brauchst Du nichts zu verändern.
Ansonsten ist der Oszillatorkreis so zu verstellen, dass Du den Meßsender an der Skalenmarkierung empfängst. Dabei wird am unteren Bereichsende an der Spule, am oberen Bereichsende am Trimmer abgeglichen.
Anschließend muss natürlich auch der Vorkreis entsprechend nachgestimmt werden. Bei einem Radio mit Abstimmanzeige (magisches Auge) ist das recht einfach

Gibt es keine Abstimmanzeige, steht in der Abgleichvorschrift normalerweise, wo man ein Meßgerät anschließen muss, das dann als Abstimmanzeige arbeitet. Außerdem ist ein Meßgerät natürlich etwas genauer als die EM84
| Zitat: |
Original von thommi
und der Hinweis: bei den 2 KWs Achtung fo = fe + fZF sagt mir auch nichts.
Was soll ich da machen??
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Das heißt nur, dass der Oszillator oberhalb der Empfangsfrequenz arbeitet, und zwar genau um den Betrag der ZF (bei Dir eben diese 473 kHz) versetzt.
Beispiel: Empfangsfrequenz sei 6000 kHz (6 MHz). Der Oszillator sollte jetzt auf 6473 kHz schwingen.
Das ist ein nützlicher Hinweis zum Auffinden bzw. Einstellen der korrekten Oszillatorfrequenz. Wenn das Gerät aber nicht total verstellt ist, sollte das aber auch noch so stimmen.
| Zitat: |
Original von thommi
beim Abgleich kam gut was rein, nun nur noch auf LW was, entweder sind wir hier zu tief oder das AM Teil ist recht schwach auf der Brust.
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Kommt vor allem auf die Antennensituation an. Ein paar Zentimeter Draht innerhalb eines Stahlbetongebäudes bringen nicht sehr viel.
Manchmal kann es auch helfen, eine Erdung vorzunehmen (Anschluss z.B. an Heizungsrohr).
Beste Grüße
DAC324
Purzel
Hallo
Dann sind auch in der Umgebung sämtliche HF-Müllschleudern ,wie PC,Handys,W-lan-gerümpel und Energiesparfunzeln auszuschalten . Diese Störsignale stopfen den Empfänger über die Reglung zu .
Zu diesem Zweck horte ich ständig schöne,warme 100W Lämpchen
Natürlich keine Chinaböller aus dem Baumarkt ,sondern Großpackungen deutscher oder holländischer Hersteller.
Der Abgleich eines AM Empängers erfolgt rückwärts vom Demodulater an bei eingestelltem ,schwachen Sender .In mehreren Durchgängen wird die ZF auf max. Feldstärke gezogen.Danach wird die Oszilatorfrequenz mit generator oder bekannten Sendern am Bandanfang mit Spule und am Bandende mit Trimmer eingestellt .Auch der Durchgang ist mehrfach zu wiederholen , da C u.L sich beeinflussen. Zuletzt wird der Vorkreis in gleicher Weise abgeglichen auf max.Feldstärke am Demodulator.
Wer öfters solche Geräte repariert ,sollte sich doch einen ZF -generator mit 455/468/473 Khz bauen. Anleitungen gibt es im Netz und sind stink einfach zu realisieren mit Minimalaufwand an Bauteilen und Zeit .Der Verbrauch ist gering ,so das die speisung mit Batterie oder Accus erfolgen kann.
Gruß Purzel
HolgerHa
Hey, Kater, denkst Du daß das:
Bandanfang = niederfrequentes Ende
Bandende = hochfrequentes Ende
bei Deiner die Zielgruppe bekannt ist?
Gruss
HH
thommi
Hallo Holger,
da das im Abgleichplan so drinsteht kann man die Frage mit Ja beantworten.
da steht irgendwie so MW Einschalten bei 557kHz an den Spulen 11 und 13 (Postion im Abgleichplan 10 und 12) auf Maximum abgleichen.
Bei 1485 kHz an den Trimmern 15 und 16 auf Maximum abgleichen.
allerdings tut sich am 2. angegebenen überhaupt nichts, es sei denn man dreht sehr stark, dann is aber alles weg.
Ich gehe nun davon aus der er im groben und ganzen funzt, man sollte wohl mal antennentechnisch was tun :-))
thommi
HolgerHa
Aha.
immerhin kommt "f***" im Text vor.
Ich nehme mal an, Du meinst C15 und C16 - die werden nicht auf Maximum eingestellt sondern legen die hochfrequenten Bandgrenzen fest.
Auf Maximum werden C3, C4, C5 und C56 abgeglichen.