Neuer Deckel für HMK-PA gefällig?

PC-Man
Aktualisierung Liste:
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Zippel: 1x
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Z80-Nostalgiker
Hallo Micha,

vielleicht hab ichs ja übersehen, aber was wäre denn etwa der Preis pro Stück
bei der gegenwärtigen Losgröße (ca. 15) ?
PC-Man
Zitat:
Original von Z80-Nostalgiker
was wäre denn etwa der Preis pro Stück
bei der gegenwärtigen Losgröße (ca. 15) ?


siehe erster Post, ca. 75 Euro Augenzwinkern

(damit eigentlich nur wirklich was für die guten 1205-/2205er...)

Gruß
Micha
PC-Man
Update 05.06.2010

Es liegt jetzt ein konkretes Angebot für die Nachfertigung vor, siehe Anhang.

Die Bedingungen dazu:
Zitat:
- für den Prototypen fallen 460 € Einmalkosten an
(Einen Prototypen müssen wir vorab zur Serienfreigabe fertigen, damit die Serie auch sicher passt)

- Preise sind netto ... daher kommen noch 19% MwSt drauf
(Achtung: hierfür benötigen wir Ihre UST-Identifikationsnummer).

Frachtkosten 5% des Gesamtnettobestellwertes (bis einschl. 1800 €), darüber = 3%.

Zoll fällt nicht an (da in der EU)


Damit wäre der End-Preis für einen Deckel zwar geringer, als erwartet, aber den bisher finanziell nicht berücksichtigten Prototypen müssen ja alle anteilig mitbezahlen.
Macht pro Deckel knapp über 100 Euro - bei einer Bestellung von 20 Stück.

Garantiert wird von der Firma eine Passgenauigkeit im Zehntel-mm-Bereich und ein absolutes Übereinstimmen mit der Formgebung nach dem von mir geschickten Muster (der zerbrochene Deckel).
Der Knackpunkt ist immer noch eine eventuelle Sichtbarkeit der Klebekanten an den Seiten und hinten.
Die bisher bekommenen Klebe-Muster waren zwar vielversprechend, aber leider waren die nicht in der Farbgebung gefertigt, in welcher dann der Deckel gemacht wird.
Wie der neue Deckel, bzw. die Klebung nun genau aussieht, sieht man erst am Prototypen.

Ich kann aber nicht mal eben so 450 Euro auslegen und eine USt-Nummer hab ich ja auch nicht.

Würde sich da eventuell jemand finden, der eine USt-Identnr hat und bereit ist, den Prototyp zu finanzieren?

Die Gewerblichen unter uns könnten sich ja mal durchrechnen, ob es sich eventuell lohnt, mehr als 20 Stück zu bestellen und die dann z.B. über einen Shop mit zu verkaufen.


In diesem Zusammenhang wäre es natürlich interessant, wer denn überhaupt noch bereit wäre, 100 Euro für so einen Deckel zu bezahlen?
Sagt mal Eure Meinung...

Grüße
Micha
Zippel
Hi Micha,

ich war mit einer der ersten die Bedarf angemeldet hatten und ich steh auch dazu auch wenn's bei der geringen Stückzahl ein stolzer Preis ist. Ich denke/hoffe mal das Ergebnis ist überzeugend.

1 Deckel

eine USt-Identnr hat und bereit ist, den Prototyp zu finanzieren

Mit so einer Nummer kann ich nicht dienen und finanzieren ist auch schlecht, langer Winter und somit lange von ALG gelebt.

Gruß Zippel
ove
Hi Micha,

ich bleib auch dabei.
Wenn die anderen Besteller ebenfalls keinen Rückzieher machen, wären es 11x41 EUR Anzahlung auf (d)ein Konto.
Sollten sich weitere Interessenten finden, wäre das natürlich nicht schlecht.
So eine Nummer hab ich leider auch nicht.

Viele Grüße
ove
mmbu
Hallo miteinander !

Sorry, aber ich bin raus ! unglücklich 100,00 Euro sind dann doch zuviel. Hatte schon bei 75,00 lange überlegt. Nicht böse sein !!!!

Viele Grüsse, Matthias.
sterabe
Liebe mitglieder

Man erwartet von uns, auf blauen dunst 460 euro für den Prototyp einer nachgebauten haube für ein PA zu überweisen.

Vielmehr noch .das jemand seine eventuelle einzige ganze Haube als Muster schickt.

Was für Sicherheiten haben wir??????????

Man müsste das so machen das wir als Forum mit z.B.Steffen als Forenvorsteher mit der Firma einen Vertrag macht.

Wo eben steht,das das Geld nur bei 100%iger Übereinstimmung mit dem orginal bezahlt werden könnte.
Dazu müsste ein art Treuhandkonto eröffnett werden,in dem jedes Mitglied was einzahlen könnte.
Und ebend jemand der die Sache leitet und eben unsre Intressen gegenüber der Firma wart.

Nun werd ich hier in Berlin mal sehen obs da nicht auch n bude giebt die das machen,.
ich mit ner Haube dahin dackel,die Haube einscennen lasse und wieder mit heme nehme.

wenn ich dann schlauer Bin teile ich es euch mit.

Bis Dato könnt Ihr ja meine Zeilen prüfen
Purzel
Hallo Axel
Irgendwie scheinst du noch nicht in der heutigen Zeit angekommen zu sein ,und was VERTRÄGE beeinhalten und was HEUTE eine Std. für eine Firma bringen muß und sie dafür an Selbst- und Nebenkosten hat.
Die 460,- sind eine Sicherheitsleistung ,damit der Auftraggeber nicht April,April sagt und sie für den alten Ofen gefertigt hat.
Eine Vermarktung des Teils wird wohl dann kaum in Frage kommen.
Gruß Purzel

PS. Formenbau und Modellfertigung war schon zu DDR-Zeiten bei uns sehr teuer!
Steffen
Hallo Ihr Freunde des zwanglosen Plauderns,

bitte laßt mich da mal raus, ich werde wohl mit niemandem einen Vertrag machen. Das entscheide nämlich ich und nicht irgendwer böse Das ist eine rein private Initiative von Micha und nicht von mir. Warum sollte ich für andere Verträge machen? Manchmal zweifelt man wirklich... Seid froh, daß es Leute gibt, die sich kümmern! Vertrag, Treuhandkonto, mannmannmann, sowas kostet Zeit und Geld!
Wenn Ihr Micha nicht vertraut, dann laßt es sein, wenn Ihr ihm vertraut, macht das Geschäft, Eure Sache. Ich weiß nicht, was es da sinnlos herumzudiskutieren gibt. Wenn die Hauben tiptop sind, ist der Preis doch völlig OK.
Nur mal zur Info: wenn man diese Hauben professionell mit Spritzgußformen fertigen würde, würde allein der Formenbau über 10.000,- EUR kosten (große Form innen hochglanzpoliert, das kostet, das Know-How hat auch nicht jeder Formenbauer), zumindest in Europa. Ich habe diesbzgl. schon vor einiger Zeit Erkundigungen bei einer ehemaligen DDR-Firma eingezogen, die z.B. für Rema die Formen gebaut hat und das dort von einem Ingenieur genaustens erklärt bekommen. Von daher ist der Preis doch OK für den, der eine neue Haube braucht. Günstiger wird es sicher nicht werden! Alles andere hat Jürgen ja schon richtig gesagt!

Steffen
PC-Man
Zitat:
Original von sterabe
Vielmehr noch .das jemand seine eventuelle einzige ganze Haube als Muster schickt.

Was für Sicherheiten haben wir??????????


Also von "ganze Haube schicken", ist doch keine Rede, die haben doch schon eine Zerbrochene, da hast Du was missverstanden. Augenzwinkern

Die würden ja zuerst den Prototypen anfertigen und schicken, zum Aufsetzen auf den PA, damit eventuelle Ungenauigkeiten ausgemerzt werden können und die Serie dann auch wirklich 100%ig passt.


Der Preis für den reinen Deckel (ohne Prototyp) ist mehr als ok..
Mann muss sich mal überlegen, was da für Arbeit gerade bei den Details drinsteckt.
Die leichte Anschrägung der Seitenteile, die 2 Schwalbenschwanz-Einfräsungen für die Gummipuffer vorn, die hintere Leiste mit der abgesetzten Kante für den Tonarm und links und rechts die Halterungen,
das verursacht eine Menge (Hand-)Arbeit..

Ich hatte ja auch bei anderen Firmen angefragt und das günstigste Angebot lag bei 1500 alleine für den Prototypen.
(Die Erfahrung wirst Du wohl auch machen, wenn Du selbst mal nachfragst)
Der jetzige Preis hat bestimmt was mit den Fertigung in Frankreich zu tun.

Der Vertrag wird aber mit einer Firma in Deutschland geschlossen, also von daher ist das Risiko sozusagen marktüblich.

Klar geht es noch billiger, wenn man die Seitenteile gerade macht, die Führungen für die Gummipuffer weglässt usw.
Aber das will ja wohl keiner wirklich, oder?

Gruß
Micha
Purzel
Hallo Micha
ABER bei einem NEUBAU wären die Scharnieraufnahmen ausbruchsicher zu verstärken.
Deine 25Kilo habe ich heute weggebuckelt großes Grinsen
Gruß Jürgen
PC-Man
Zitat:
Original von Purzel
ABER bei einem NEUBAU wären die Scharnieraufnahmen ausbruchsicher zu verstärken.
Gruß Jürgen


Ja, das habe ich berücksichtigt.
Der Quersteg hinten und die Halterungen würden um 2mm verstärkt.
Das in Verbindung mit der heutigen Materialstabilität dürfte reichen und es verschandelt die Originaloptik nicht.

Gruß
Micha

P.S. Heb Dir bloß keinen Bruch, wir brauchen Dich noch öfters Augenzwinkern
rest49
Hallo Micha,

Ich bin auch noch im Boot!!

Gruß Reiner
Zippel
Hi Leute,

ich würde es schade finden wenn wegen den Kleinkram die Hauben nicht angefertigt werden.

@Sterabe, die Haube war ganz zerbrochen und von mir also entspann Dich.

Da haben wir nun die Chance ein paar super Hauben zu bekommen, Micha hat sich dahinter geklemmt um das zu ermöglichen. Soll das wieder so enden wie so öfters, wenn es soweit ist schweigen im Walde oder zerreden?

Gruß Zippel
minimaxx
Hallo Micha,

ich bleibe auch dabei, wenn auch die Schmerzgrenze erreicht ist. Ust-Nummer habe ich leider auch nicht.

Gruß
Peter
Gertl
na ich bin auch noch dabei, aber ich habe auch kein geschäft und keine nummer.
Steffen
Hallo,

da hier immer von der USt.-Nummer geredet wird, möchte ich hier mal etwas Klarheit hereinbringen, auch wenn es mit den Hauben unmittelbar nichts zu tun hat, erscheint es mir doch wichtig:

Bei einem Geschäft mit einer deutschen Firma -wie Micha das ja sagt- ist diese Nummer natürlich NICHT erforderlich, das ist einfach nur Blödsinn und läßt mich an der Seriosität der Firma zweifeln! Diese Nummer ("Steuernummer") besteht aus 3 Zahlengruppen und ist ausschließlich bei B2B-Geschäften (also Firma mit Firma) erforderlich und auch nicht für den Auftraggeber, sondern nur für den Auftragnehmer, also die leistende Firma, die diese auf ihrer Rechnung ausweisen muß, damit der "kaufende" Unternehmer diese Steuer geltend machen kann ("sich die MWST. zurückholen"). Oder wurde schon mal jemand beim Maurer, Elektriker, Autofritzen oder im Supermarkt nach der Nummer gefragt? Nein! Eben...

Ist der Auftragnehmer jedoch keine deutsche Firma, sondern sitzt in der EU (also Frankreich, aber Micha sagt ja, Auftragnehmer ist ne deutsche Firma!), dann benötigt man als Unternehmer, wenn man von dort etwas beziehen möchte, eine sog. Umsatzsteuer-ID-Nummer (das ist was anderes, als die Steuernummer), die bei deutschen Unternehmen mit DE beginnt. Hat man diese nicht, ist das auch kein Problem. Warum? Ganz einfach, die USt.-ID-Nummer vereinfacht innereuropäische Geschäfte. Wenn ich z.B. aus einem Nicht-EU-Land etwas beziehe, muß ich die Ust./MWSt. dieses Landes bezahlen und kann mir die dann übers Finanzamt später zurückholen, muß aber dafür deutsche MWSt. zahlen. Also z.B. bezahle ich für ein 100,- EUR-Geschäft mit Norwegen 125,- EUR (25% MWSt.), kann mir dann die 25% = 25,- EUR zurückholen, muß jedoch dem deutschen Fiskus 19% = 19,- EUR zahlen. OK? Mach ich nun selbiges Geschäft mit einem EU-Land und habe eine USt.-ID-Nr., so muß ich an den Lieferanten nur 100,- EUR zahlen, die anfallende deutsche MWSt. führe ich ganz normal mit meiner Umsatzsteuervoranmeldung ans deutsche Finanzamt ab, die Rechnung muß also nur Netto und ohne MWSt./USt. bezahlt werden. Eine große Vereinfachung für innereuropäische Geschäfte, ich hab das auch schon erfahren können, wenn ich z.B. ins EU-Ausland liefere oder als ich z.B. bei HR die Zeilentrafos habe fertigen lassen. Aber das mit der Nummer betrifft nicht Micha, sondern die deutsche Firma, mit der er den Vertrag macht, das ist doch nicht Sache von Micha, was die machen, die müssen ihm so und so MWSt. berechnen. DIE müssen die Nummer haben, nicht Micha!

Ich hoffe, das war jetzt für "Nichtunternehmer" nicht zu kompliziert.

Wird das Geschäft also über eine korrekt in Deutschland angemeldete deutsche Firma abgewickelt, wird diese Nummer NIE benötigt, wozu denn auch?

PC-Man schrieb
Zitat:
Der Vertrag wird aber mit einer Firma in Deutschland geschlossen...


Micha, wenn die diese Nummer haben wollen, hast Du etwas falsch verstanden oder es läuft etwas schief bei der "deutschen" Firma. Ob aus Unkenntnis (das wäre ein Armutszeugnis!) oder mit irgendeiner bösen Absicht, will ich nicht beurteilen.

Steffen
Armin
Steffens Ausführungen zur USt-ID ist fachlich eigentlich nichts hinzuzufügen. Aber einige Firmen nutzen die Prüfung dieser ID auch bei 'innerdeutschen' Geschäften dazu, um abzufragen, ob es sich im einen privaten oder gewerblichen Kunden handelt, wegen Gewährleistung, Widerrufsrecht etc. Die Prüfung auf Gültigkeit ist aber völliger Nonsens, es gibt keine praktikable Möglichkeit um herauszufinden, ob die ID nun tatsächlich dem Kunden gehört oder aus irgendeinem Impressum oder von einem beliebigen Firmenbriefkopf abgepinselt ist.

Armin
Steffen
Zitat:
Aber einige Firmen nutzen die Prüfung dieser ID auch bei 'innerdeutschen' Geschäften dazu, um abzufragen, ob es sich im einen privaten oder gewerblichen Kunden handelt, wegen Gewährleistung, Widerrufsrecht etc.


Genau so. Dann trifft aber der Punkt zu, daß die Firma irgendetwas ausschließen will, man also Zweifel an der Seriosität haben muß. Ein Widerrufsrecht gilt bei Sonderanfertigungen sowieso nicht, also will man die Gewährleistung ausschließen. Das meinte ich mit Unkenntnis oder böse Absichten.

PS: beim Bundesamt für Finanzen kann man übers Internet eine USt.-ID-Nr. eingeben und die dazugehörige Firma, dann kommt die Ansage, ob beide zusammenpassen, also eine Plausibilitätsprüfung. Damit findet man schon mal aus einem beliebigen Impressum abgepinselte Nummern als Betrug heraus.

Steffen