Noch ein Brummer - Dominante

thommi
Hallo,

eine kleine nette Abendarbeit von einem Dominante Allströmer hat sich zu einem Problemfall ausgewachsen.

Das Ding ist bissel verbastelt spielte aber soweit, als ich ihn das letzte mal anhatte. Heute sollten nur Röhren gecheckt und die üblichen Kondis raus.

7 habe ich raus und nun brummelt er

unabhängig vom LS hab alle neuen Kondis gecheckt probeweise abgelötet.
Gleichrichter kontrolliert, probeweise mit Halbleiterdiode, Gitter UL auf Masse gelegt, Entstörkondis raus, kein Erfolg.

Eigentlich dachte ich ich krieg sowas mal selber hin nach dem Oberon, aber das wird wohl nie was.

was kann man da jetzt noch tun?


Gruß

thommi
CommanderAdarma
Hallo,

Welche Ausführung hast Du, ist ein Hochtöner oben vorhanden, oder sind 2 seitliche Hochtonlautsprecher vorhanden (A122)?

Gruß
Thomas
Goofi
Hast du den Parallel-C zum Gleichrichter mal abgelötet und die Siebkette geprüft?
thommi
Hallo,

der Hochtöner sitzt oben.

Parallel kondi ist ab weil kaum noch Kapazität, der muß neu.

Siebkette noch nicht (vor allem weil ich nicht weiß was da alles dazugehört)

Gruß

thommi
Goofi
Wenn's der alte von 1956 ist (also nicht der A122) dann der 16µF und der 2x50µF-Becher nebst 300Ohm/6W-Widerstand und halbe Ausgangsübertragerwicklung (die als Drossel fungiert).
thommi
Hi,

Es ist zum Mäusemelken, ich habe jetzt den Heizgreis von allem getrennt und beheize nur noch UL durch separate Zuführung alles was im Plan links von der Anode liegt ist abgeklemmt Gitter auf Masse

und es brummt trotzdem, solange bis die Heizspannung getrennt wird.

selbst wenn mit dem Netzstecker alles andere gezogen wird brummt es, ich verstehe nicht wie das möglich ist.

vewendet man EL im selben Experiment summt es leise.

unglücklich unglücklich unglücklich

thommi
Munzel
Hallo,

1. ist die Brummkompensationsanzapfung des AÜ korrekt beschaltet?
2. Das ganze Empfangsteilgerümpel mußt Du auch mit heizen, weil auch dieser Strom durch eben jene Brummkompensationswicklung im AÜ fließt.

Passen alle Katoden-, Anoden-/Schirmgitterspannungen?
Ist die UL84 in Ordnung?

MfG

Munzel
ingodergute
Katoden-Heizfaden-Schluss in der Endstufe???
Hast Du ne andere UL probiert?

Gruß Ingo.
thommi
Hi,

also es wurde ja schlatungstechnisch nix verändert, und auch lt. Schaltplan ist der AÜ so beschaltet wie er soll.

Wenn ich den Heizkreis wieder herstelle geht das Gedröhne erst richtig los, mir ist halt nur ein Rätsel wie es brummen kann wenn die Heizung von aussen kommt wenn ich in der UL ein Feuerchen machen könnte wäre alles schön, dann könnte ich möglicheweise die anderen Röhren ohne Probs heizen.
das Brummen tritt übriges egal ob wechsel oder gleichspannungsheizung auf.

und eben auch wenn man den Netzstecker zieht wo ja alles wechselde verschwinden sollte.

andere UL probiert selbes Ergebnis
Munzel
Passen alle Katoden-, Anoden-/Schirmgitterspannungen?

MfG

Munzel
henner2203
Hallo Thommi,

wenn du die UL separat heizt, dann werden ja die anderen Röhren nicht geheizt. Demzufolge kann ja auch die brummkompensation nicht vernünftig arbeiten.

Ich würde jetzt erstmal die Spannungen an der UABC 80 sowie an der UL 84 messen. Dann sehen wir weiter.

Ich hoffe, das du nur Folienkondensatoren sowie solche mit ausreichender Spannungsfestigkeit verwendet hast, nicht das die Durchschlagen und nun die UL zu viel Strom zieht.

Also, miss erstmal und dann sehen wir weiter!

Gruss Henning
thommi
eine liebe Nacht allen Bastlern,

Munzels verdacht stimmte, an der UL hat K 19 (soll 12,5) gibt ab 150 (soll 177)
Spannung am Elko unten rechts 136 (soll 175)

Messungen UABC morgen, mir gehts nich so well

Thema Spannungsfestigkeit: ich nehme wo möglich die gelben Kondis oder Styroflexe bisher funzen sie alle, der 100p und der 1000p styro austauschtyp an der Anode schienen mir bissel dünn, aber sie funktionieren.

thommi
Munzel
Zitat:
Original von thommi
an der UL hat K 19 (soll 12,5) gibt ab 150 (soll 177)
Spannung am Elko unten rechts 136 (soll 175)

Gut. Was folgerst Du daraus (vor dem Bruzeln erstmal austheoretisieren)?

MfG

Munzel
henner2203
Hallo Thommi,

also die Styroflexe haben zum großen Teil nur 160 V Spannungsfestigkeit. Deshalb sollten die nicht direkt an zu großer Gleichspannung hängen und schon gar nicht an Wechsespannung.

Leider ist mir nicht ganz klar, was du gemessen hast?

Was gibt die UL "ab"?
(Ohne dir zu nahe treten zu wollen, es wäre besser, wenn du konkret die Pins der Röhre benennst. z.B.: Anode (a), Kathode (k), Steuergitter (g1), Schrimgitter..... Bitte auch die Einheiten, Strom, Spannung, Widerstand)
Was ist der Elko unten rechts

Wie groß ist die Spannung an g1? und den anderen Pins?

Gruss henning
Goofi
Ich übersetz mal:

K: Kathodenspannung UL84
gibt ab: Anodenspannung UL84
Elko rechts unten: Anodenspannungsversorgung der Vorstufen (hinter Brummspannungskompensation)

Sieht eigentlich nach einem "Treffer" des Gleichrichters aus, nur wurde der schon durch eine Diode ersetzt.

Wird irgendwas auffällig heiß (Elkos, Draht-Siebwiderstand)?
Munzel
Zitat:
Original von Goofi
Sieht eigentlich nach einem "Treffer" des Gleichrichters aus, nur wurde der schon durch eine Diode ersetzt.

Nein. Laß thommi selbst drauf kommen. Nur so lernt man, auf eigenen Beinen zu stehen.

MfG

Munzel
HolgerHa
Hallo zusammen,

was ich hier lese, wollte ich gestern auch schon anmeckern - hab' mich dann aber glücklicherweise noch gebremst sonst wäre wohl ein Flame 'draus geworden unglücklich
Ich meine, wer hier um Hilfe nachsucht, sollte wenigstens ein paar Grundbegriffe der Kommunikation beherrschen - klare Ausdrucksweise gehört dazu.
Meßwerte ohne Dimension, Bauelemente ohne Nummer - soll doch der, der mir helfen will selber rausfinden, was ich meine, oder wie verwirrt

Seltsamer Stil das, lieber Thommi unglücklich

Also wenn Uk an der UL84 zu groß ist, kann eigentlich nur noch Ug1 positiv sein. Dazu passt die zu geringe Ua der UL84 was auf zu großen Ia hindeutet.
Damit ist der Übeltäter mit 90% der C45.
Gruss
HH
Munzel
Hallo,

@HolgerHa: Wenn Du die Lösung hinschreibst, ist auch nichts gekonnt. Ich schrieb nicht von ungefähr, daß thommi selbst drauf kommen soll.
Was passiert nun? Stumpfes Austauschen, geht wieder, gut. Damit wird rein ergebnisorientiertes Vorgehen gefördert und das gibt es heute bereits zuhauf, als daß man es noch unterstützen müßte. unglücklich

MfG

Munzel
thommi
Hallo,

öhhmmm Munzel - wie sollte ich darauf kommen?
Die Werte sagen mir rein gar nichts, außer das es vom soll abweicht.

der C45 war einer von denen die ich schon getauscht hatte, weiterer Tausch brachte nix.

Zu nach dem Einschalten war die Anodenspannung kurzzeitig auf Soll, man konnte auch schon Musik vernehmen und dann wieder nur Ua 150V

Btw: der Elko rechts unten meint C53 um alle Zweifel auszuräumen

hab noch bissel weitergemessen Ua von UABC hat 62V statt 47 und die Spannungen an der UF89 die davon sind liegen je bei der Hälfte vom Soll g2 mit 36V und Ua bei 90V

thommi
HolgerHa
Hallo Munzel,

hast ja recht - 'tschuldigung.
Mich hat nur das ganze Drumherum zu sehr genervt.
Bei ihm geht es ja nicht nur darum, dass er wenig Erfahrung hat - er kann ja kaum ausdrücken, worum es geht.
Und dazu sollte die Beschreibung als Beispiel dienen.
Falls thommi aber bald 'ne Werkstatt eröffnet, kriegen wir ja vermutlich noch eine Chance, alles perfekt zu machen.
In verspreche Stillschweigen für den Fall fröhlich
Gruss
HH