Revoluzzer
Hallo,
hier mal, bezugnehmend auf Purzels Beigesteuertes, eine Schaltung, wo ich den Fokus erneut auf das NT gerichtet haben möchte (um Irritationen zu mindern!):
Worauf kommt es mir an:
1. Möchte ich insbesondere RFT-Fan auf die Siebung/Erzeugung der Anodenspannung verweisen.
2. Auch die gesplittete Heizungsvariante mit der Symmetrierung über zwei Widerstände (hier 200 Ohm) anstelle eines Entbrummpotis ist interessant und mitlerweile weit verbreitet. Allerdings nicht für diejenigen, die sich gern an der Nostalgie festkrallen!
Nachtrag:
Übrigens ist die Nutzung eines NTs als AÜ gar nicht so selten, ist sie doch preislich lukrativ und gerade für Anfängerprojekte ziemlich tauglich - also nicht alles gleich zerreissen und vernichten...
Gruß
Revo
HolgerHa
Hallo Revo,
gute Idee - ich bin auch immer sehr dafür, durch ein paar Bilder die Dinge deutlicher zu machen.
Ich weiss jetzt nur noch nicht, auf welchen Beitrag Du Dich beziehst und dann wäre meine Bitte, dass Du die Datei mit etwas grösserer Auflösung hochlädtst - gerade den Bereich um die Heizungssymmetrierung kann man (ich ?) nur schwer erkennen.
HH
Revoluzzer
Hallo Holger,
die hohe Zahl von Editierversuchen rührt vornehmlich daher, dass ich es leider nicht hinbekommen habe, einen Link zum Originalbeitrag vornzunehmen. Ein orangefarbenes Kreuz erschien jedesmal im Beitrag.
Auf alle Fälle ist es ein Projekt aus Jogis Röhrenbude, und jeder Interessent kann sich selbst mal dort umsehen!
Ein anderes EL84-Projekt von da, ist dieses
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Hab es nochmal auf einen anderen Weg probiert, zu verlinken, und nun hat es geklappt:
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Gruß
Revo
HolgerHa
Danke.
Dass das Bild vob Jogi stammt wusste ich nicht - ist mir aber völlig ausreichend.
Gruss
HH
PS
Inzwischen habe ich auch den Ursprungsfred gefunden ...
So 100% stehst Du aber sicher auch nicht hinter dem Schaltplan, denke (hoffe) ich?
Ansonsten finde ich die Idee, eine PCL anstelle der EL zu nehmen, ganz reizvoll und warum soll ein Netztrafo nicht als Ausgangstrafo Verwendung finden?
Einen ordentlich geschachtelt gewickelten AÜ findet man doch eh kaum noch - oder man kann ihn nicht bezahlen.
Warum also nicht einen Netztrafo - natürlich nur in Gegentakt-Endstufen?
Ein guter Schritt hin zum Marshall-Sound
RFT-Fan
Hi,
in dem Fall ist wohl ein Freudscher Verzeichner am Werk gewesen.
Die beiden Widerstände müssen natürlich gegen Masse, und die Zuleitung für den Heizfaden vor dem Widerstand...
Hat sich schon mal jemand von euch mit einem "Reiskocher" beschäftigt?
Das eine Siebungen verbaut die mich nur ins Staunen versetzt.
2 Dioden und 2 Elkos machen den Gleichstrom. Leider ist mein Oszi auf Tour, sonst würde ich mir gerne mal sie Qualtät anschauen.
Von euch hat nicht zufällig jemand Zugriff auf einen Schaltplan aus dem Lande Nippon? Trio KW-33L heist der Patient.
Gruß, Bernd
ps: sorry für das nicht RFT Posting, aber der Kauf von dem Teil hatte sich mit dem Angebot von Purzel überschnitten.
Revoluzzer
| Zitat: |
Original von RFT-Fan
in dem Fall ist wohl ein Freudscher Verzeichner am Werk gewesen.
Die beiden Widerstände müssen natürlich gegen Masse, und die Zuleitung für den Heizfaden vor dem Widerstand... |
Ich sag`s mal so:
Der Heizfaden ist immer parallel zur Heizwicklung, wie auch die beiden in Serie geschaltenen Symmetrierwiderstände, deren Mittelpunkt nach Masse geht.
Zwei Dioden in der Gleichrichtung könnten auf eine 2-Weg-Gleichrichtung in Mittelpunktschaltung hinweisen, daher sollte der Trafo eine Sekundärwicklung mit Mittelanzapfung haben.
Gruß
Revo
HolgerHa
Gleichrichter mit zwei Dioden und zwei Elkos?
Klingt nach Spannungsverdopplerschaltung ?
Vermutlich Delon, das machen die Japaner gern.
Schau mal bei Wikipedia, da findest Du eine Beschreibung.
Oszi kannste Dir sparen - wirkt wie eine Einweggleichrichtung.
Ja, Mittelpunktschaltung kann auch sein - dann sollten die Cs aber als Siebkette geschaltet sein und so hab ich's nicht verstanden.
Gruss
HH
Revoluzzer
Wenn die Elkos 250V-Typen sind, plädiere ich für eine andere Verschaltungsweise!
Nämlich in Reihe mit Mittelpunkt gegen Masse.
Habe den Plan gefunden:
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Und noch ein Unterseitenfoto:

Purzel
Hallo Revo
Das ist eine Greinacher Schaltung zur Spannungsverdopplung
Übrigens ,den 12W EL84 PP findest Du im Großen Radiobastelbuch S.207 .
Den habe ich mit 12 jahren gebaut und habe mit L 3060 mächtig Lärm im Haus ,zur Freude der Mitbewohner gemacht
Den Ausgangstrafo habe ich aus einem M85b Netztrafo gewickelt .
Gruß Purzel
RFT-Fan
Hi Revo,
danke für den Plan!
Die Kiste läuft schon wieder, nur es brummt. Die Elkos sind hinüber. Das dürfen die aber auch nach 42 Jahren.
Das einzige was mal getauscht worden ist sind ein paar Röhren und die beiden Dioden im NT. Im Original waren das so runde Pillen.....
Gruß, Bernd
Munzel
| Zitat: |
Original von Revoluzzer
Hallo,
hier mal, bezugnehmend auf Purzels Beigesteuertes, eine Schaltung, wo ich den Fokus erneut auf das NT gerichtet haben möchte (um Irritationen zu mindern!):

|
Schön. Von mir auch noch eine Anmerkung: Wenn schon eine Bereitschaftsschaltung (neudeutsch Standby) sein muß, dann sollte man sie auch so gestalten, daß die Röhren keine Zwischenschichten bilden.
Zu diesem Zweck muß man den Relaiskontakt, der die Anodenspannung gänzlich abschaltet, mit einem Widerstand geeigneter Größe (22k...100k) überbrücken. Damit keine verzerrte Musik aus dem Ausgang kommt, muß während der Bereitschaft mit einem Öffner der Lautsprecherausgang kurzgeschlossen werden.
MfG
Munzel
RFT-Fan
Hi,
in meinem Oldtimer aus dem Jahr 1966 habe ich einen Brumm. Die Koppelelkos mit Leckstrom.
Ich habe einen minimale Brumm auf dem LS. Ok wenn man sich mal das NT anschaut ist das ein bischen Low-Budget. Hat jemand von den Röhrenspezialisten einen sinnigen Vorschlag dazu?
Ich habe schon mal ein bischen gewerkelt. Wenn ich nach D401 einen 200µ Elko einbaue ist der brumm (fast) weg. Gibt es was sinnigeres als Idee? Oder muss ich doch ein RFT Gerät nehmen?
Gruß, Bernd ... der einen schönen zweiten Advent wünscht!
Revoluzzer
Hallo,
mir will nicht so recht einleuchten, dass der gegenwärtige Brumm auf keinen Defekt o.ä. hindeuten bzw. gerätetypisch sein soll. Bei dem "Drahtverhau" auf der Unterseite kann durchaus irgendwo ein Leitungsfehler (fehlende Masseverbindung o. eine Masseschleife) aufgetreten sein.
Bis Du mal dem Hinweis aus dem anderen Forum bzgl. Heizung nachgegangen?
Alle Massnahmen, wie die derzeitige Kapazitätserhöhung lassen den Fehler weiterhin existieren, was meiner Meinung nach nicht wünschenswert erscheint. Ist nur die Frage, inwieweit Du damit leben kannst!
Ansonsten stimmt Dein Ansatz, aber ich würde C303+304 auf je 100µF/250V verdoppeln, zumal der 3-fach Elko ja sowieso hin war.
Gruß
Revo
Purzel
Wenn bei PP die Endröhren unterschiedliche Werte haben,und keine Symmetriemöglichkeit in Reglerform besteht, ist der Brumm hausgemacht ,wenn die Endröhren vom Lade C weg,gespeist werden .
Aber bei der knappen Rohspannung ist kein Platz mehr für zusätzliche Siebung .
UNBEDINGT 10 OHM nach der Gleichrichtung einfügen und erst nach diesem den Zusatzladeelko von 200µ gegen Masse legen.
Und aus MV 3 wird in Bayern High-End ,
Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar
70 dB S/N bei 10 Watt
ohne Umbau auf Line
Nach Umbau schon 90 dB bei 1W (es ist kein Brummen oder Rauschen mehr zu hören.)
Gruß Purzel
RFT-Fan
| Zitat: |
Original von Revoluzzer
Bis Du mal dem Hinweis aus dem anderen Forum bzgl. Heizung nachgegangen?
Ansonsten stimmt Dein Ansatz, aber ich würde C303+304 auf je 100µF/250V verdoppeln, zumal der 3-fach Elko ja sowieso hin war.
Gruß
Revo |
Hi,
ich habe nur noch die reinen Endstufenröhren am Oszi hängen.
Da ist immer noch ein Brumm drauf. Wenn das so ist wie Purzel sagt muss ich wohl neue Endröhren haben...
Der Dreifachelko ist schon ersetzt, aber das hatten wir ja per Mail besprochen...
Tuner und Vorstufe werkeln tadellos. Der "Rest" muss noch gefruckelt werden...
Gruß, Bernd
moritz
Nabend!
Ich hätte da vieleicht noch ne Idee.
Da ja beide Endröhren jeweils einen eigenen Kathoden R und C besitzen stellt sich bei beiden jeweils eine andere Gittervorspannung ein,je nach Zustand der Röhren.
Damit ist die Unsymmetrie ja schon gegeben.
Vieleicht könnte man ja so wie bei vielen Endstufen einfach einen gemeinsamen R und C einsetzen??
Wie schon am Anfang gesagt, ist nur ne Idee und ich will auch nicht zum "Verbasteln"eines Gerätes raten.
LG. Moritz!
Habe im Nachhinein noch mal im Schaltplan geschaut und festgestellt,das ich falsch lag....
Da ist ja schon ein gemeinsamer R und C für alle vier Endröhren...
... da isses das nicht
RFT-Fan
Hi,
nur zur Info. Mein Japandrahtverhau hat neue Koppelekos bekommen. Nun ist es ok. Das minimale Brummen, was man nur auf dem Kopfhörer hört, und im Oszi sieht, hätte ich auch noch gerne weg. Nur dazu müsste ich die Schaltung verändern. Evtl. mache ich das noch.
Gruß, Bernd, und danke an euch!
Revoluzzer
Tja, Bernd, Lecks und die damit verbundenen Ströme sind allerorts gefährlich!
Ob nun die Titanic oder der Trio...
Und, wenn Du es bis hierhin geschafft hast, kommst Du auch noch weiterhin zu Potte!
Viel Erfolg weiterhin!
Revo
Munzel
Hallo,
in dem Gerät müssen erstmal alle grauen Kondensatoren getauscht werden, das sind vorprogrammierte Störstellen. Macht Mühe, ist aber notwendig.
Dann sollte man der Endstufe ihre sinnbefreite Gittervorspannungserzeugung mittels eines gemeinsamen Katodenwiderstandes für alle vier Endröhren nehmen und das sinnvoll und symmetrierbar je Endstufe gestalten.
MfG
Munzel