thommi
Ahoi meine lieben,
hier wie angekündigt mein nächster Patient.
Also ich hab ihm neue (gebrauchte aus geschlachteten FM 4000 Monis) Konsendatoren spendiert. und einen neuen Poti - der im Ratiodetektor 250 Ohm hatte keinen Schleifer mehr. Nun kann man UKW emfangen.
Irgendwas hab ich aber scheints an der Stereo umschaltung vergeigt irgendwie war da ein anzulötendes Kabel mehr an das ich mich nicht erinnern kann es ist hellbraun - weiß jemand wo das hingehört.
Hab es auf Verdacht mal wo hingelötet und die Stereo umschaltung schaltet nun nicht mehr das Radiosignal in Monostellung auf beide Kanäle (wie vor dem Zerlegen) sondern einfach nur auf den anderen.
heute Abend will ich mal sehen wie das mit Signalen über TA ist.
henner2203
Hallo Thommi,
du kannst doch nicht ein Draht nur aus Verdacht irgendwo anlöten!!!!
ich würde mich da mit dem Schaltbild versuchen. ich weiss aber auch das solche Tastensatz - Probleme ätzend sind!
Nicht vergessen: Koppel C vor der El 84 wechseln!
Viel Erfolg, Gruss Henning
thommi
Huhu,
der Plan ist ziemlich muchtelig, es wäre praktischer wenn es eine Service unterlage gäbe, die zeigt wohin die drähte gehören und das nach Platinen aufteilt. und eventewudel sogar die Leiterseite zeigt.
an Kondis hab ich alles rausgeschmissen was papierelkos waren, da sind nun styroflexe drin und besonders beim Tastenklapperatismus diese flachen Scheiben.
thommi
Sooo,
also Tante Oberon brummt - wie gewöhne ich ihr das ab?
Vielleicht könnte man ein how to do schreiben, denn es gibt sicher übliche Verdächtige, die es nacheinander auszuschließen gilt.
Zudem übersprechen die Kanäle sehr stark.
Muss die Stereoumschaltung so massiv sein? wäre es nicht besser die Trennung an den ECCs ständig bestehen zu lassen (um Pegelunterschiede zwischen den Kanälen zu vermeiden)
und nur die Signale TA sowie Radioteil in Monostellung zusammenzuschalten?
zudem wirken die Klangregler zuwenig und die Balance verschiebt sich mit der Lautstärke wenn man dran dreht.
Also was kann man tun damit es spätestens in einem Monat wieder Topp spielt?
ratlosen Gruß
thommi
andimo3
Lad dir doch den Schaltplan vom raupenhaus runter. Hat mir bei der Reparatur gute Dienste geleistet.
mfg
thommi
moin,
das war doch aber gar nicht die Frage!
Schaltplan hab ich allein, aber ohne die passenden Ideen / Kenntnisse hilft der soviel wie ein Schnittmusterbogen
lg
thommi
henner2203
hallo Thommi,
stelle mal ein foto von der ganzen Sache ein, dann können wir mal gucken.
Gruss Henning
kampfruderer
Hallo Thommi,
welchen Meßmittel und Elektronikkenntnisse hast du?
Um in deinem Radio in endlicher Zeit die Fehler sytematisch zu finden, sind mindestens nötig:
-> Vielfachmesser, Oszi und Tongenerator
Dann kannst du durch Einspeisen und Signal verfolgen relativ schnell die Unregelmäßigkeiten finden.
Außerdem kannst du nur mit dem Oszi genau festellen, wo der Brumm herkommt (Speisespannung, Einstreuung, Unterbrechung, Röhre, ...)
Dazu ist systematisches, detektivistisches Vorgehen notwendig.
Wenn das Gerät dann funktioniert, folgt die (wichtige!) Erziehungsphase:
Regelmäßiges intensives Benutzen. I.d.R. treten dabei noch ein paar Macken auf, die man übersehen hat oder die so noch nicht da waren und ausgetrieben werden müssen.
Am Ende hat man ein zuverlässiges Gerät, das man gerne mal einschaltet.
Gruß
Christian
henner2203
Moin Christian,
da kann ich Dir zu 100 % zustimmen.
Besonders auch die Erziehungsphase wird oft unterschätzt!
Viele grüße Henning
DAC324
Hallo Christian,
Der Begriff "Erziehungsphase" ließ mich zustimmend schmunzeln. Viele Sammler schrecken davor jedoch zurück, denn oft gilt es als eine Art Sakrileg, ein repariertes Gerät einfach so zu benutzen, zumal wenn es einen gewissen Kultfaktor hat.
Ich habe z.B. in einem Forum für blankes Entsetzen gesorgt, als ich mal meinte, man könnte mit einem R160 Radio hören.
Zum Glück handelt es sich bei meinem derzeit täglich genutzten Büroradio (Strelakonkret RR 1401) um ein noch recht häufig vorkommendes Gerät ohne großen Sammlerwert, denn sonst wäre ich wohl noch mehr in Ungnade gefallen
Beste Grüße
DAC324
henner2203
Hallo,
ich nutze alle meine Geräte regelmäßig. Wäre doch viel zu schade drum, wenn man es nicht nutzen würde.
GRuss Henning
thommi
Hallo,
Die genannten Messmittel hab ich, der Tongen. und das Oszi sind Vollröhrengeräte also sicher nicht 100% zuverlässig. Besonders der Oszi (Picoskop kann (noch) nicht absolut abgelesen werden, aber zur Kurvendarstellung langts)
Signalverfolger hab ich auch, allerdings ist der LS so klein, das er das Brummen nicht abbildet.
Meine Elektronikkenntnisse sind trotz 22 Jahre rumfrickeln sehr rudimentär in der Theorie um sie auf die Praxis anzuwenden.
Die Erziehungsphase machen meine Geräte immer durch, nur ab und an einschalten tue ich nicht jedes dazu sind es schon zu viele. Sie sollen aber nicht rumstehen und verstauben, deshalb ist meine Sammlung klein aber vielleicht umso feiner.
Klar kann man mit einem R160 Radio hören, in meiner Zeit beim Bund hatten wir einen in roter Ledertasche - da hab ich nur ne Schnellreaparatur gemacht, gummi um die Achse damit das Skalenseil wieder sich bewegt. Nur das Kassettenteil jaulte immer - trotzdem hab ich noch paar Aufnahmen im Archiv, die damit gemacht wurden. aber das nur nebenbei.
Mit dem Foto das mach ich später, aber auf jeden Fall heute.
Gruß
thommi
henner2203
Hallo thommi,
also ich will ja nicht rumprollen(

), aber mein Picoskop(1963), Oszi 40(196

, meine Messbrücke (1973) und mein HF - Generator (195

sind zu 100% zuverlässig und immer einsatzbereit. ebenso arbeiten sie hinreichend genau für unsere Amateurzwecke. ich habe jetzt nur die Röhrengeräte genannt. Die Halbleitergeräte sind ebenso immer fit.
Auch hier kann ich wieder nur sagen: Papierkondensatoren raus und es läuft noch 100 Jahre.
Aber mit dem Oberon bekomen wir das schon hin!
Gruss Henning
kampfruderer
Hallo DAC,
die Geräte wurden doch mal zum Benutzen hergestellt ....
Warum repariere ich etwas, um es danach nie wieder zu benutzen?
Wäre doch sinnlos. Außerdem würde das Gerät dann schnell wieder anfangen zu zicken (ich sag nur: Lautsprecherrelais, Schalter, Potis, Elkos - das sind alles Bauelemente, die regelmäßig bewegt werden müssen, um sich selbst zu reinigen / zu erhalten)
Man muß den besagten R160 (oder in meinem Fall einen Schaub-Lorenz Camping Luxus) nicht unbedingt mit an den Strand nehmen und durch den Sand ziehen - aber den mal an einem Wochenende zum "Wellenreiten" auf KW benutzen oder ähnliches ist das Gerät ganz dankbar für (besonders der Heizakku).
Gruß
Christian
PS: Röhrenbestückte Meßtechnik ist, richtig instandgesetzt, genauso einsatzfähig wie Halbleitergeräte. Bei mir ein WG1-Wobbelgenerator 1955, Nordmende Testbildgenerator ca. 1957, RFT 221-3 RLC-Meßbrücke 60er Jahre, XXL-Tektronix-Oszi ca. 1970. Die Meßbrücke war schon vor dem Kauf "gemacht", der Testbildsender war wahrscheinlich noch nie offen, funzt aber 1a. Den Rest hab ich selbst wieder "gemacht" und "erzogen".
thommi
Hallo,
das ist ja alles sehr schön.
Aber ich würde doch nun gerne Anleitung haben, was ich jetzt gegen die Brummelei unternehmen soll.
Gruß
thommi
elixir23
Verkauf den Bären und leg dir ne Katze zu, dann schnurrts!
thommi
Da dreht mein Kerl aber am Rad wenn ich den verkaufen würde - der is nämlich ein Bär :-)) Sowas von fellig hab ich noch nie nen Kerl gesehn
henner2203
Hallo Thommi,
was für eine brummelei?
brummt es nun auch noch? Also noch mal: mache ein Bild und stelle es her ein, dann können wir uns den Tastensatz ansehen und gucken, wohin der Draht kommen könnte.
Gruss henning
thommi
Oh ich bin ein Trottel!
jetzt seh ich das erst mit den Dateianhängen.
Also soviel kann man noch nciht sehen, dazu muß ich erst morgen die Platinen wieder ablöten um ne saubere Draufsicht zu kriegen, hab dir ne mail gesendet.
thommi
henner2203
Hallo Thommi,
versuche, sie nicht abzulöten, baue lieber das Chassis aus. Denn durchs ablöten, kann noch mehr verschütt gehen.
Gruss henning