Heißer Trafo Rubin 523

em4105
Guten Morgen in die Runde,

ich bin auch mal wieder mit einer Frage an Euch dabei, ich habe von einem Kolln. einen Rubin 523, mit der bitte mal zu sehen was er hat, bekommen.
Erster oberflächlicher Blick, Netzlampe aus! --> Si 1 (315) mA defekt, getauscht alles o.k. Platte läuft Verstärker macht was er soll. ABER beim abspielen der Platte trat ein "Duft nach Wärme" aus. Also Dreher wieder geöffnet und Trafo über Handwarm, Wicklungspapier schon dunkelbraun(sicher nicht von meinem 2 min Test). Auch kam mir der wechsel zwischen rechten und linkel Kanal nicht groß vor beim betätigen des Balancepotis. Kann aber subjektiv sein.
Dann war das gestrige Zeitfenster zu.
Jetzt meine Frage, gibt es Erfahrungen wo man mal als erstes ansetzen soll zum messen, bzw. was der Fehler (villeicht öffters schon gehabt) sein kann.

Danke für Eure Mittteilungen.
Dietmar-Klaus
Hallo
Eigendlich gehen Netztrafos ( bis auf ein paar Ausnahmen) selten kaputt.
Ich würde den Trafo ohne Last laufen lassen und die Stromaufnahme Primär messen. Dabei sollten nur ein paar mA zu messen sein und der Trafo sollte kalt bleiben . Der Duft nach Wärme kann auch vom Motor kommen .

MfG. Dietmar
Goofi
Zunächst könntest Du mal den Strom über der Primärsicherung messen (oder die Leistungsaufnahme mit dem "Energiekostenmessgerät"). Liegt diese über den 315mA bzw. 72W liegt mit Sicherheit ein Windungsschluss im Motor oder der Primärwicklung des Trafos vor.

VG René
em4105
Danke für die schnellen Antworten, ich muss mal für ein paar Tage ins Krankenhaus. Dannach habe ich Zeit die Tipps von Euch zu probieren bzw. zu messen. Ich melde mich sobald ich wieder an dem Rubin weitergekommen bin.