Fragen zu Anzeigeröhren (Nixie)

ggrohmann
Zitat:
Original von Steffen
PIR ist der neuzeitliche Fachbegriff für einen IR-Bewegungsmelder, so wie heutzutage ein FI-Schutzschalter RCD heißt, ist ein Bewegungsmelder ein PIR Augenzwinkern

Steffen


Habs mal nachgelesen. Na da scheint es mir mal wieder so zu sein, daß hier (PIR) ausgehend von einem Spezialfall (piezoelektrischer Infrarot-Sensor) ein möglichst nixsagender, aber griffiger Gattungsbegriff erfunden wurde. Fällt in dieselbe Kategorie wie beispielsweise BEV oder auch SUV (solche gibts auch zuhauf in der Informationstechnik, mir fällt gerade keiner ein- ach einer doch, NEA).

Beim RCD ist es einfach nur der Drang, englische Begriffe zu verwenden.

Guido
holm
Zitat:
Original von ELEK
Zitat:
Das stimmt so auch nicht Ingo. Der Ionisationsgrad einer über den Nulldurchgang verlöschenden Glimmlampe ist wesentlich höher, als einer die ein paar Minuten aus ist. Hast Du noch nie einer ausgelutschten Glimmlampe mit der Taschenlampe nachgeholfen zu zünden?


Hallo Holm, Der Vergleich zu Bogenentladungen hinkt deshalb, weil die Glimmlampe verhältnismäßig "kalte" Kathoden hat !


1. Du plenkst.

2. Schrieb ich ohne Strombegrenzung geht die Glimmentladung in eine Bogenentladung über.

Was genau hinkt daran?
Zitat:


Leuchtstofflampen und Hochdrucklampen haben dagegen "heiße" Kathoden, man braucht ja den Zündimpuls bei Leuchtstoff und NA/HQI-Lampen nur für die erste Halbwelle, danach (Glimm-Bogenübergang erfolgreich) ist die Wiederzündspitze kleiner als der Netzspannungsscheitel. (HQL ist Sonderfall, weil hier die Hauptentladung über Glimmentladung einer Hilfselektrode eingeleitet wird, grundsätzlich ist der Mechanismus auch hier da).



Würdest Du mir bitte den Gefallen tun und das was ich schrieb genau lesen? Schön das Du mich zu agitieren versuchst, aber was soll ich mit dem ganzen Holz mitten im Wald?

Zitat:


Wenn man über einer Glimmlampe an U~ ein Oszilloskop schaltet, wird man dagegen feststellen, daß die Wiederzündspitze zwar etwas kleiner als die Kaltzündspannung ist, jedoch nicht wesentlich ! In der Praxis bei Neonglimmlampen zwischen 60...70V (mit Toleranz ist klar), bitte testen.



..nicht wesentlich... aber doch? Bitte testen.
Erwähnte ich schon das Du plenkst?

Zitat:


Es ist deshalb nach meinem Wissen...Erfahrung tatsächlich so, daß eine Glimmlampe während jeder Halbwelle annähernd "kalt" zündet...zünden müß, wobei Du GRUNDSÄTZLICH Recht hast mit der qualitativen Aussage !


Ich schrieb nichts von heiß, ich schrieb Ionisationsgrad. Können wir uns einigen darauf das Du zu dem Text den ich schrieb antwortest und nicht zu dem was Dir gerade einfällt?

Zitat:

Man darf auch nicht vergessen, daß der Ionisationsgrad bei Glimmentladungen viel kleiner als bei Bogenentladungen ist (die Leuchtstofflampe funktioniert bereits mit echter Bogenentladung).


Nein! Das ist keine Bogenentladung. Eine Bogenentladung heißt deshalb so, weil das ein Lichtbogen ist der da brennt, das würde jede Leuchtstofflampe sprengen. Das ist ein Quecksilberdampf Glimmentladung.

Zitat:

Bei einer Bogenentladung wird das Gas auch thermisch ionisiert und durch die schweren Ionen ergibt sich damit eine größere Zeitkonstante als bei stromschwachen Glimmentladungen...



Weswegen eine auf dieser Basis arbeitende Lampe dann Bogenlampe heißt.

Zitat:

Aber ganz 100% genau kann ichs auch nicht beschwören, würde aber von meinen Messungen her behaupten, daß der Unterschied zwischen Zünden und Wiederzünden bei jeder Halbwelle ausgeprägter sein müßte, wenn das so relevant wäre was Du sagst.



Wenn Dus nicht weißt, warum glaubst Du nicht mal einfacher Weise das was ich schreibe?

Wenn der Ionisationsgrad keine Rolle bei dr Zündung spielen würde, warum hat man dann Alphastrahler in Glimmstabilisatoren zusätzlich eingebracht um die Zündspannung herunter zu setzen?

Zitat:


Den Lichteinfluß auf die Zünd-Daten hab ich bei meinem Jakubaschk'schen Wechselblinker anschaulich sehen können (da war ich 12 glaubich...), die Frequenz hing vom Beleuchtungsgrad ab... Das hat aber nichts mit der Ionisierung durch ein vorheriges Brennen zu tun, der Effekt ist immer da.


Wie wärs wenn Du Dir Dein fehlendes Wissen ein Bisschen anliest?
Ich hab da glaube ich was in Neudeutsch:

Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar

Zitat:


Bei LS-Startern muß deshalb teilweise radioaktives Gas verwendet werden, damit die zuverlässig zünden... Das hat aber nicht so wirklich viel mit dem unterstellten Phänomen zu tun,


Entschuldige bitte, jetzt wirds mir aber zu doof. Die Strahlung ist dazu da das Gas vorzuionisieren um die Zündbedingeungen zu verbessern...und das hat nichts mit dem beschriebenen Phänomen zu tun, das ionisiertes Gas besser zündet als nichtionisiertes Solches?

Was hast Du geraucht? Es tut Dir nicht gut. Ich habe schon vernünftigere Dinge von Dir gelesen.

Zitat:


ich glaub nicht, daß das (Restionisation nach jeder Halbwelle bei 50Hz~) wesentlich die Zündspannung verschiebt... Könnte man aber nochmal kleines Praktikum zu machen, ich würde sagen, ein geringer Unterschied ist schon da, stelle aber in Frage, daß dieser nennenswert zum Sputtering beiträgt wie z.B. bei Leuchtstoff- und Hochdrucklampen: Hier ist es sehr wichtig, daß die Entladung schnell aus der Glimm- in die thermische Bogenentladung übergeht! Gelingt das nicht und zündet z.B. eine Leuchtstofflampe an 50Hz-Drossel "kalt" (das häßliche Flimmern besonders bei Röhren bis 20W), wird sehr viel Lebensdauer in kurzer Zeit verbraucht. Das Sputtern bei Entladungslampen und Lebensdauerverlust wird durch den Startvorgang bestimmt und deren Häufigkeit und Ablauf, völlig korrekt, aber bei der Glimmlampe spielt das Mmn. keine so große Rolle... aber im Vergleich zu stationärer Gleichstromentladung im Gegensatz zu Wechselstrom kann dennoch ein Einfluß da sein, keine Frage, der bei NIXIEs eben deutlich erkennbar ist !

Gruß Ingo



Wikipedia: Leuchstofflampe kurz unter "Gasentladung":

"Nach dem Zünden wird das Gas elektrisch leitend und es bildet sich ein Niederdruckplasma, das so lange erhalten bleibt, wie der u. a. vom Gasdruck abhängige Mindeststrom überschritten ist. Auch bei dessen Unterschreiten braucht das Plasma eine kurze Zeit, um zu rekombinieren, so dass es bei Betrieb der Lampe mit Wechselstrom auch bei der Stromrichtungsumkehr erhalten bleibt. Das trifft auf alle Gasentladungsröhren zu. "

Glauben kannst Du in der Kirche oder Moschee.
Gruß,
Holm
Goofi
Hallo Guido,

Zitat:
Original von ggrohmann
piezoelektrischer Infrarot-Sensor


pyroelektrisch, nicht piezo. Da diese Sensoren mal mein Spezialgebiet waren kann ich das nicht unwidersprochen stehen lassen.

Hier noch die Daten der Z580/5800M, wo unter "Betriebsbedingungen" auch auf den Impulsbetrieb eingegangen wird.

Hier habe ich Euch noch einen Artikel zum Wechselspannungsbetrieb von Zifferanzeigeröhren hochgeladen:

Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar

Ich hatte noch einen weiteren aus den Anfang 70-ern, aber den finde ich grad nicht. Das Thema "Nixies multiplexen" hat meinen Kumpel und mich schon sehr beschäftigt.

VG René

EDIT:

Zitat:
Ich mußte erst mal nach Bildern suchen...die Z580M ist der Symbol-Typ der Z570M, ok..


Die o. g. Sockelbelegung ist von der "Symbolröhre" Z580/581/5800/5810, die genannten Daten sind für Z570/5700 und die 58x-er Serie. Hatte ich später erst gelesen.

Die "Nullerrröhren" unterscheiden sich von den Grundtypen in der fehlenden roten Tauch-Lackierung.
holm
Zitat:
Original von Goofi
Hallo Guido,

Zitat:
Original von ggrohmann
piezoelektrischer Infrarot-Sensor


pyroelektrisch, nicht piezo. Da diese Sensoren mal mein Spezialgebiet waren kann ich das nicht unwidersprochen stehen lassen.

VG René


Ja: "Pyroelectric Infrared Sensor" siehe auch Wikipedia.

Gruß,
Holm
ELEK
Holm, keine Diskussion mehr mit Dir, schade, das nach der langen Zeit schreiben zu müssen.

Du schreibst ungeheuren Unfug am Stück und wirst auch noch frech, das würde ich nichtmal akzeptieren, wenn Du Recht hättest... Es wäre wirklich besser, mal einen Gang runterzuschalten und sich mal etwas mit Elektro- und Plasmaphysik zu beschäftigen, so weit weg warst Du doch garnicht von einer geeigneten Schule...

Jetzt ist es MIR ZU DOOF auf diesem Niveau mit Dir weiterzudiskutieren.

....kein Gruß und trotzdem Alles Gute !
holm
Zitat:
Original von ELEK
Holm, keine Diskussion mehr mit Dir, schade, das nach der langen Zeit schreiben zu müssen.
{/quote]

Genau so kam ich mir vorhin bei Deinem Post vor. Alles falsch, aber grundsätzlich habe ich doch Recht..?
Was soll das. Du hast nicht mal mein Posting gründlich gelesen! Nichts desto trotz endet jeder 2. Satz von Dir mit einem Ausrufezeichen. Erkläre das mal bitte.

[quote]

Du schreibst ungeheuren Unfug am Stück und wirst auch noch frech, das würde ich nichtmal akzeptieren, wenn Du Recht hättest... Es wäre wirklich besser, mal einen Gang runterzuschalten und sich mal etwas mit Elektro- und Plasmaphysik zu beschäftigen, so weit weg warst Du doch garnicht von einer geeigneten Schule...

Jetzt ist es MIR ZU DOOF auf diesem Niveau mit Dir weiterzudiskutieren.

....kein Gruß und trotzdem Alles Gute !


Danke. Jetzt war ich offensichtlich noch zu doof in der Schule oder war in der Baumschule und schreibe Unfug am Stück. Von Elektro- und Plasmaphysik habe ich nach all den Jahren der Beschäftigung mit Röhren und ihrer Funktion offensichtlich auch keinen Plan, obwohl Wikipedia der selben Meinung ist wie ich.
Viel niedriger wirst Du wohl nicht sinken können.

Gruß
Holm
holm
Zitat:
Original von Goofi
Hallo Guido,

Zitat:
Original von ggrohmann
piezoelektrischer Infrarot-Sensor


pyroelektrisch, nicht piezo. Da diese Sensoren mal mein Spezialgebiet waren kann ich das nicht unwidersprochen stehen lassen.

Hier noch die Daten der Z580/5800M, wo unter "Betriebsbedingungen" auch auf den Impulsbetrieb eingegangen wird.

Hier habe ich Euch noch einen Artikel zum Wechselspannungsbetrieb von Zifferanzeigeröhren hochgeladen:

Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar

Ich hatte noch einen weiteren aus den Anfang 70-ern, aber den finde ich grad nicht. Das Thema "Nixies multiplexen" hat meinen Kumpel und mich schon sehr beschäftigt.

VG René


Ich mußte erst mal nach Bildern suchen...die Z580M ist der Symbol-Typ der Z570M, ok...

Ich habe eine blaue in Plastik eingebundene Schwarte "Elektronenröhren" die ein kleines Bisschen über den Inhalt der kleinen A6 Schwarten hinaus geht, daher habe ich mein Wissen über das Multiplexen von Nixies. Ich kann Dir jetzt weder einen Scan noch ein Foto liefern, weil die ganzen Elektroschwarten sich im Keller noch in Umzugskartons herumtreiben und das wird wohl noch eine Weile so bleiben, sorry.
Die Schwarte richtete sich wohl an die Industrie..unter jeder Beschreibung der Röhren war der IAP .. Industrieabgabepreis angegeben. Darin steht auch das einzig die Z590 für Impulsbetrieb entwickelt wurde..was angesichts Ihrer Anwendung in Tischrechnern verständlich erscheint.

Ok, ich mach jetzt hier nicht weiter, wenn Ihrs nicht wissen wollt weil Euch das nicht gefällt was ich schreibe, muß ich ja auch nicht schreiben,

Gruß,
Holm
ELEK
Zitat:
...Von Elektro- und Plasmaphysik habe ich nach all den Jahren der Beschäftigung mit Röhren und ihrer Funktion offensichtlich auch keinen Plan...


..und jetzt wird auch noch Vacuum-Elektronik mit Plasma/Gasentladung in einen Topf geschmissen und von "tief sinken" gesprochen, naja...

Große Klappe kommt manchmal ganz gut, manchmal nich so ...

...Dir is schon klar, daß wir seit fast 20 Jahren in Foren diskutieren ? Ja, manchmal geht eben eine Ära zu Ende, ganz unspektakulär, mit einer Art "Eklat", ist nicht so, daß es mir nicht ein klein bischen leid täte, aber wenns so is, dann isses so....
holm
Zitat:
Original von ELEK
Zitat:
...Von Elektro- und Plasmaphysik habe ich nach all den Jahren der Beschäftigung mit Röhren und ihrer Funktion offensichtlich auch keinen Plan...


..und jetzt wird auch noch Vacuum-Elektronik mit Plasma/Gasentladung in einen Topf geschmissen und von "tief sinken" gesprochen, naja...



Warst Du nicht eben noch der Töpfer? Warst Du es nicht eben gerade der mit diesen beiden Töpfen gewunken hat?

Zitat:

Große Klappe kommt manchmal ganz gut, manchmal nich so ...

...Dir is schon klar, daß wir seit fast 20 Jahren in Foren diskutieren ?



Natürlich, sonst wäre ich nicht mittlemäßig entsetzt gewesen und hätte gefragt was Du geraucht hast.

Zitat:

Ja, manchmal geht eben eine Ära zu Ende, ganz unspektakulär, mit einer Art "Eklat", ist nicht so, daß es mir nicht ein klein bischen leid täte, aber wenns so is, dann isses so....


Es ist Deine Idee das so zu handhaben, nicht meine. Ich würde ganz einfach bis morgen abwarten ob Dui Dich vllt. wieder einkriegst.

Das noch:

"Niederdruckentladungslampen
Besonderheiten
Hell- und Dunkelräume einer Niederdruck-Gasentladung mit kalten Kathoden. Unten: Spannungsverteilung

Die Niederdruckentladungslampe zeichnet sich dadurch aus, dass die Elektronen- und Gastemperatur kaum gekoppelt sind. Es herrscht kein thermisches Gleichgewicht. Die Entladungsform wird auch als Glimmentladung bezeichnet. Eine typische Anwendung ist die Leuchtstofflampe, die eine Sonderform der Quecksilberdampflampe darstellt. "

Quelle:

Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar

Ich weiß nicht was in Dich gefahren ist, aber warum muß ich unbedingt Unrecht haben wenn Du sinngemäß " was nicht genau weißt aber glaubst"?

Sag mir doch einfach mal wo ich "ungeheuren Unfug am Stück" geschrieben habe und hinterlege Deine Meinung bitte mit irgendwelchen vertrauenswürdigen Quellen. Ich lerne gerne noch dazu. Der Einzige von uns Beiden der sich bisher um Nachweise bemüht hat, bin ich.

Gruß,
Holm
Goofi
Habe die anderen Artikel gefunden:

Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar
Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar
Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar
Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar

VG René
ggrohmann
HAllo!

Zitat:
Original von Goofi
Zitat:
Original von ggrohmann
piezoelektrischer Infrarot-Sensor

pyroelektrisch, nicht piezo.


Ja, das ist genauer - wobei es sich dabei um besondere piezoelektrische Kristalle handelt.

Guido
Goofi
Hallo Guido,

es geht um den pyroelektrischen Effekt. Klar sind solche Kristalle grundsätzlich auch piezoelektrisch, das ist für den Einsatz als IR-Sensor aber unerwünscht, da der SNR reduziert wird und Fehlsignale auftreten. Daher versucht man mit speziellen, flexiblen Substraten Verformungen (die bei Temperaturerhöhung durch die Längenausdehnung ja unvermeidlich sind) zu reduzieren.

Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar
Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar

VG René
fritze67
Zitat:
Original von Steffen
PIR ist der neuzeitliche Fachbegriff für einen IR-Bewegungsmelder, so wie heutzutage ein FI-Schutzschalter RCD heißt, ist ein Bewegungsmelder ein PIR Augenzwinkern

Steffen


Passiver InfraRot-Melder

Ronald
ggrohmann
Ich weiß jetzt nicht, warum du hier so krümelkackst, aber in

Zitat:
Original von Goofi
Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar


steht folgender Halb-Satz: "Da Pyroelektrizität die Eigenschaft einer Untergruppe piezoelektrischer Kristalle darstellt, ..."

und nix anderes habe ich geschrieben.

Da jedoch nicht alle Infrarotsensoren auf Basis dieser Bauelemente arbeiten, ist die generell Bezeichung PIR für sämtliche IR-Sensoren mindestens ungenau, wenn nicht gar falsch (vgl auch meine Antwort an Steffen um 16:57).

Guido
Goofi
Zitat:
Original von ggrohmann
ist die generell Bezeichung PIR für sämtliche IR-Sensoren mindestens ungenau, wenn nicht gar falsch


Da hast Du vollkommen recht. Außer PIR gibt es (für langwelliges IR) noch Bolometer und Fotodioden (Grundlage also innerer fotoelektrischer Effekt) auf Quecksilber-Cadmium-Tellurid-Basis (bzw. Arrays daraus), die stickstoffgekühlt werden müssen. Die kommen v. a. in empfindlichen Wärmebildgeräten (Thermographie) zum Einsatz.

Die klassischen und preisgünstigen (IR-)Bewegungs- und Präsenzmelder arbeiten aber tatsächlich auf Basis des pyroelektrischen Effekts.

Wie auch weiter unten bei Infratec steht ist der unvermeidliche Piezoeffekt der Kristalle unerwünscht (und wird auf ein Minimum reduziert), da er Mikrofonie bedeutet.

VG René
ELEK
Holm, was mich am meisten angeko++t, ist Deine extreme Respektlosigkeit, die ich in dieser Form lange nicht erlebt hab. Ich kenn Dich als durchaus sehr offen und direkt und wenn andere unsachlich werden auch berechtigt schroff reagierend, da gabs ja so manches Erlebnis wo ich das sehr positiv wahrgenommen hab. Ich will hier auch kein ego-Ding draus machen, dazu bin ich auch schon zu lange im Geschäft...

Nur noch kurz zum Fachlichen:

Ich empfehle Dir, Dich mal mit folgenden Literaturquellen zu befassen:

Sturm/Klein "Betriebsgeräte und Schaltungen für elektrische Lampen", neuere Auflage ab 1992, wobei die alten Versionen auch sehr gut sind. Hier heißt es u.a. schon in der Einführung S. 25:
___

Zitat:
"Wenn der Strom verhältnismäßig klein bleibt... können Elektronen nur durch energietisch aufwendige Prozesse aus der Kathode befreit werden... Diese Form der Entladung wird "Glimmentladung" genannt. Die stationäre Form der Entladung technischer Lichtquellen ist dagegen die Bogenentladung bei höheren Strömen..."

___

An mehreren Stellen des Buches wird auf die Bedeutung der Bogenentladung bei Niederdruck- und Hochdrucklichtquellen eingegangen... (u.a. Leuchtstofflampen sind Niederdrucklichtquellen) Ebenso die Bedeutung des Übergangs von der Glimm- zur Bogenentladung. Wikpedia erzählt hier (Dein Zitat) also totalen Unfug, zugegeben gibts dort auch gute Beiträge über Naturwissenschaft, Mathe z.B., das E-Technische bis hin zu "Wellenimpedanz" stimmt oft hinten und vorn nicht, weil viele Halbwissende da was reinschreiben... von Politik will ich mal garnicht anfangen.
Die Glimmentladung spielt in der Praxis nur bei Glimmlampen und Geißlerröhren (Hochspannungs-Leuchtstoffröhren) eine Rolle, deshalb gehen die auch gut zu schalten (Las Vegas).

weitere Empfehlung (leider hab ich das Buch nicht da)

"Plasmaphysik" vom Verlag Technik, irgendein DDR-Verlag (typ. dunkelblaue Umschlag), auch hier sehr brillante Ausführungen über Nieder- und Hochdruckgasentladungen und auch die Charakteristik der Niederdruckentladung ausdrücklich als Bogen-Entladung ! Auch die beginnende Entladung bei Hochdrucklampen ist eine Niederdruckentladung als Bogenentladung, lediglich die Vorentladungen sind Glimmentladungen, kann man schön mit einem HQL-Brenner an Gleichspannung zeigen. Auch hier ist der Übergang von der anfänglichen Glimm- zur Bogenphase extrem wichtig für eine lange Lampenlebensdauer.

Charakteristisch für Bogenentladung ist nicht das thermische Gleichgewicht der Entladung (bei Niederdruck: nicht erfüllt, Elektronentemp >> Gastemp, bei HID ist thermisches Gleichgewicht), sondern u.a. die Ausprägung eines eng begrenzten Katodenbrennflecks mit hoher Stromdichte. ...

....Das war jetzt nur EIN Punkt, wo es stark an Grundwissen bei Dir mangelt und Du aber die große Lippe riskierst. Bei den anderen Punkten irrst Du ebenfalls gewaltig, aber das alles zu zerpflücken... warum soll ich das tun ? Am Grundproblem (s.o.) ändert das nichts.

Du weißt nicht, womit sich andere in welcher Tiefe schon näher beschäftigt haben, also sei besser bissel vorsichtig mit dieser Lautstärke.

...wie gesagt...
holm
Anyway, Du definierst alle meine Angaben und Quellen als fehlerhaft, Deine Vorstellungen sind alleine gültig.

Ich warte mal noch ein Bisschen ob Du wieder runter kommst.

Gruß,
Holm
Marcus
Hallo Holm,

es ist schon schade, dass das jetzt hier so ausufern muss. Leider ist es doch eher Dein Beitrag vom 24.09.2020 17:36, in dem Du Dich etwas "von oben herab" äußerst. Ob Elek oder Du Recht haben, kann ich weniger beurteilen, weshalb ich hier keine Wertung vornehmen möchte, sondern einfach nur moderativ eingreifen möchte, dass eben wieder die Geschichte mit dem Ton und der Musik und so. Augenzwinkern smile

@Elek: Da auch Du den Holm länger kennst, sei doch auch nicht gleich so beleidigt. Augenzwinkern

Vertragt Euch also wieder, es wäre schade um das sehr spannende Thema, wo hier viele, mich eingeschlossen, etwas lernen können.

Danke im Sinne des Forums!

VG Marcus
holm
Für mich gibts hier kein spannendes Thema mehr. Alles was ich schrieb ist falsch, meine Schulbildung unzureichend und meine Quellen lügen.

Gruß,
Holm
ELEK
...nicht "Alles", Holm, aber so einiges und v.a. der dabei gewählte Tonfall. Und vor Allem können ja die Quellen nichts dafür, wenn sie im falschen Kontext genannt werden.

Bei extrem trivialen Zusammenhängen kann man bei wiederholter Beratungsresistenz durchaus mal etwas süffisant...ironisch...sarkastisch werden, aber herablassend...arrogant...ignorant sollte man auch dabei vermeiden.
Bei hochkomplexen Themen (Elektrophysik, Feldtheorie, Leitungstheorie... um nur einige Beispiele zu nennen) dagegen ist davon generell abzuraten Auch wenn man "Recht" hätte (also die Realität richtig erfaßt und anwendet), ist die "falsche" Meinung eines Anderen nicht ohne Weiteres bis niemals (Tiefenkenntnisse...) als offensichtlich schwachsinnig abzuqualifizieren ! Jegliche Süffisanz vergiftet hier den Nährboden, der dringend erforderlich ist, um eine klare Erkenntniskette zu bekommen bzw. beim Anderen aufzubauen.

...Sehr peinlich wird es, wenn große Klappe und falscher Dampfer zusammentreffen, nicht, daß mir das nicht auch schon passiert wäre ^^ ... nur ich bin dann rel. zeitig kleinlaut zurückgerudert, froh ob des recht geringen Schadens...
Wenn mans nicht merkt, ist es dann ein bischen wie mit Taube schachspielen und dazu ist mir meine Zeit auch zu schade ^^

...das Thema selbst können wir aber gern weiterführen !

Viel Spaß weiterhin,
Gruß Ingo